Keltische Jahresfeste
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Jahresfeste

Der lange Atem keltischer Traditionen

Die Magische Welt der Kelten

Mythologie, Naturverständnis und Jahresfeste - und was sie heute für uns bedeuten.

Durch das Feiern der Jahresfeste verbinden wir uns mit den Rhythmen der Natur.

So kommt das eigene Leben in Einklang mit den Rhythmen der Natur und des Kosmos.

Spuren der keltischen Feiertage

Nicht nur viele Götter der Germanen und Kelten sind von den Christlichen Missionaren zu Heiligen umstilisiert worden, auch die Feiertage der bekehrten Völker haben Einzug in den Kirchenkalender gefunden.

Samhain Besinnung und Einkehr

das am Vorabend des 1. November beginnt, ist ein Mondfest und das keltische Neujahr.

Samhain ist das Fest der Toten. Wir sollte die Vergangenheit und unsere Ahnen ehren. Ihre Hoffnungen, ihre Ängste, ihre Freuden und ihre Sorgen sind dicht verwoben im Stoff unserer Psyche.

Wintersonnenwende

Wintersonnenwende - auch Jul genannt und althochdeutsch Modranecht ( Mutternacht ) ist ein Sonnenfest, beginnt am Vorabend des 21. Dezember, wenn die Sonne auf ihrem Tiefstand wieder Kräfte sammelt.

Es war die Zeit des Feierns und ging zwölf Nächte lang.

Man nennt sie auch Rauhnächte.

Der Name Jul hat einen alten Bezug zu Odin. Noch heute hat Odin den Beinamen " Jolnir ".

Seinen wilden Ritt in der Winterzeit und zu den Rauhnächten.

Seit altheidnischen Zeiten wurden zur Wintersonnenwende die immergrünen Zweige Wintermaien genannt, ins Haus gebracht und aufgehängt.

Der würzige Duft der Zweige wirkt auch unmittelbar auf die Seele. Die Räucherung mit Tannenzweigen wirkt beruhigend und entspannend.

Im keltischen Baumkalender gehörten die Nadelbäume allesamt zum Monat der Wintersonnenwende.

Die Eibe stellt als Totenbaum die Zeitspanne unmittelbar vor der Sonnenwende dar, die Tanne die Zeit nach der Wende, wenn tief im Schoß der Erde, der Sonnengott wiedergeboren wird.

In diesem Sinne ist die Tanne ein Baum der Geburt. Es ist das wiedergeborene Licht, das im christlichen Glauben als Christkind geboren ist.

Die immergrüne Tanne wird zum Weltenbaum, zum kosmischen Urbaum.

Die Lichter und Kugeln stellen die Sterne und Planeten dar. Nicht nur viele Götter und die heidnischen Feste sind von den chrislichen Missionaren zu heiligen umsterilisiert worden und haben Eingang in den Kirchenkalender gefunden.

Wenn man sich auf die Suche nach alten und neuen Werten begibt, sollte man hier nach den Wurzeln forschen.

Unseren heutigen Feste im Jahreskreis sind leider in vielen Fällen zu Konsumorgien herabgesunken, ihr innerer Wert, die Verbindung mit dem Netz des Lebens und den Kreisläufen der Natur sind in Vergessenheit geraten.

Ich wünsche mir daß diese alten Jahresfeste wieder ins rechte Licht gestellt werden und nicht in Vergessenheit geraten.

Woher kommt das Wort Weihnachten?

Weihnachten ist nichts anderes als Weihe - Nacht, ist gleich geweihte Nacht.

In dieser Nacht gebährt die Göttin tief in der finsteren Erde das wiedergeborene Sonnenkind.

Die geweihten Nächte verheißen das Wissen um die große Umkehr, um den Wiederaufstieg des Lichts und um die Geburt des neuen Lebens.

Dieses Fest sind mit Licht, Erneuerung, Reinigung, Wende, Verbindung zu den Ahnen und den Geistern der Natur verbunden.

Das Jul - Feuer wird entzündet.

Die Mistelzweige des Vorjahres werden verbrannt, sowie alte Gewohnheiten, um Platz für Neues zu schaffen.

Ewig dreht sich das Rad....

Was willst du der Nacht geben ?

Imbolg - Licht und Reinigung

Dieses Fest ist am 1. Februar und wird heute in der Kirche als Lichtmess gefeiert. Dieses Fest kennzeichnet die Mitte des Winterhalbjahres.

Imbolg gilt das Fest der Heiligen Bride. Es ist eine Zeit der Hoffnung.

Das Leben regt sich wieder. Magisch gesehen ist Imbolg eine gute Zeit für neue Pläne und die ersten Schritte zu ihrer Umsetzung.

Ostara, die Frühlingstagundnachtgleiche

und ein Sonnenfest, beginnt am Vorabend des 21.März.

Es ist die Zeit der Aussaat, im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Der Frühling will verändern und Neues schaffen.

 

Beltane - Liebe und Fruchtbarkeit

der keltische Sommeranfang, beginnt am Vorabend des 1. Mai.

Dieses alte Mondfest verkörpert die Vermählung der sich ergänzenden männlichen und weiblichen Kräfte.

Zu den Feiern in der Walpurgisnacht gehört der Tanz von Frauen und Männern um phallische Maibäume. Nach der europäischer Tradition erscheint der Gott in der Walpurgisnacht ganz in Grün gekleidet als der Grüne Mann.

Sommersonnenwende

ist ein Sonnenfest und wird am Vorabend des 21.Juni gefeiert. Sommersonnenwende, ist der längste Tag, ist die Zeit des Eichenlaubs und der Rosen, Symbole des Gottes und der Göttin.

Lugnasad - Ernte und Opfer

das letzte Mondfest im Jahr, beginnt in der Zeit der Ernte und Jagd, und zwar am Vorabend des 1. August.

Die alternative Bezeichnung Lammas ist westsächsisch und bedeutet Brotfest. Das Fest Lammas bedeutet auch, dass wir uns Veränderungen stellen müssen.

Jetzt ist die Zeit, altes Leid und vergangene Wut loszulassen.

 

Wie feiern mit Inbrunst unsere jährlichen Geburtstage, doch sehr viel wichtiger wäre es, die persönlichen Reifestufen zu erkennen und nicht nur die Jahre zu zählen.

 

Anmeldung bitte telefonisch oder Spiritueller Kreis